CENT-R macht Rotterdam zukunftssicher.

By 8 Juni 2020 Neuigkeiten

CENT-R von Lightwell macht Rotterdam zukunftssicher.


Im Rotterdamer Stadtteil Reyeroord startete am 31. Januar ein Pilot versuchsweise mit 3 CENT-Rs. Stadträtin Barbara Kathmann (Wirtschaft) stellte um 13.15 Uhr in der Straße Veenoord die 3 CENT-R es vor. Der CENT-R ist eine „Plattform“, eine Art Schrank, der für die Zukunft bestens gerüstet ist: Er kann zum elektrischen Laden genutzt werden und kann beispielsweise mit 5G-Internet, Kameras, Straßenlaternen und Sensoren ausgestattet werden, die Luftverschmutzung und Lärm messen können. Der CENT-R könnte künftig auch die Stromschränke auf der Straße ersetzen und die Stromversorgung intelligenter handhaben. So viele Funktionen, die auf einer Plattform zusammenkommen, sind einzigartig. Im Moment, in dem der Pilot startet, gibt es nur Beleuchtung und elektrische Aufladung auf dem CENT-R. Daraufhin begann die Gemeinde das Gespräch mit den Anwohnern und anderen Interessenvertretern im Landkreis darüber, wie sie den CENT-R weiter nutzen wollen.

Laut Kathmann ist der CENT-R und die Art und Weise, wie er erreicht wurde, typisch für Rotterdams Digitalisierungsansatz: „Rotterdam hat große Ambitionen. Wir wollen bis 2025 eine digitale Modellstadt sein. Eine vernünftige Stadt, in der Rotterdamer für die Zukunft gerüstet sind. Und das erfordert intelligente Lösungen. Gleichzeitig haben die Rotterdamer auch Ihre Sorgen um die Digitalisierung. Mit dem Pilot in Reyeroord wollen wir die technischen Möglichkeiten aufzeigen und mit den Beteiligten im Landkreis über die Wünsche des Mastes, aber auch über Themen wie Privatsphäre und Sicherheit ins Gespräch kommen. Wie stellen Sie als Stadt sicher, dass der großangelegte 5G-Ausbau mit Blick auf die Anwohner erfolgreich wird? Wie stellen wir sicher, dass die personenbezogenen Daten der Einwohner in guten Händen bleiben? Wie machen wir elektrisches Fahren möglich und zugänglich? Der Pilot mit dem CENT-R ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir dies gemeinsam mit den Anwohnern untersuchen.“

CENT-R kontert Verbreitung von Objekten auf der Straße

Virgil Warnars von Lightwell, das Unternehmen, das den CENT-R im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Stadt Rotterdam entwickelt hat: „Ein Grund, den CENT-R zu entwickeln, war die Energiewende. Mit dem CENT-R ist es möglich, schnell viele Ladepunkte für Elektroautos zu realisieren und die Luftqualität kontinuierlich zu überwachen. Ein weiterer Grund war die Ankunft von 5G.“ Peter Wijnands von der Stadtverwaltung Rotterdam und Initiator des CENT-R ergänzt: „Es ist ein Konzept, bei dem der Lichtmast nicht mehr als Grundlage für alle Arten von Smart-City-Anwendungen dient, sondern Teil einer Standardplattform ist. Modularität ist hier das Schlüsselwort. Dadurch wird verhindert, dass die Lichtmasten wie verherrlichte Kleiderbügel aussehen, wenn alle Arten von Kameras und Sensoren darin sind. Wir wollen einer Vielzahl von Schränken und Masten im öffentlichen Raum voraus sein. Durch die intelligente und kreisförmige Gestaltung des Mastes sind zukünftige Anpassungen sehr einfach. Damit können wir schnell auf die neuesten technischen Innovationen reagieren.“

Reyeroord als Beispiel
für die Zukunft
Das Pilotprojekt mit den CENT-Rs im öffentlichen Raum passt zum IJsselmondse-Viertel, wo mehrere innovative Projekte Teil eines Ansatzes sind, bei dem Bewohner, Unternehmer, Unternehmen und die Gemeinde Rotterdam gemeinsam am „Bezirk von morgen“ arbeiten.

Praktische Informationen
CENT-R steht für Connective Energy Network Tool – Rotterdam. Das Pilotprojekt wird bis weit ins Jahr 2020 andauern. Untersuchungen werden zeigen, ob der Pilot zu einer weiteren Einführung von CENT-R in der Stadt führen könnte. Das Pilotprojekt ist ein Projekt des Auftraggebers der Stadt Rotterdam und des Entwicklers Lightwell in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Valmont, dem Da Vinci College Dordrecht, der Rotterdam University of Applied Sciences und dem Installateur Citytec.